… und wie Sie reagieren müssen!
Cyberangriffe sind längst kein Ausnahmefall mehr – und trotzdem ist kaum ein Unternehmen ausreichend auf den Ernstfall vorbereitet!
Ein Rückblick auf das Jahr 2025 zeigt: Cyberangriffe auf Unternehmen sind abermals drastisch gestiegen – und sie steigen weiter.[1] Die Frage ist nicht mehr länger, ob ein Unternehmen von einer solchen Attacke betroffen sein wird, sondern vielmehr, wann der Ernstfall eintritt.
Genau jetzt ist daher der richtige Zeitpunkt, um einen Plan für die Krise zu entwickeln. So gelingt es Ihnen dank einer souveränen Kommunikation, das Vertrauen Ihrer Kunden zu erhalten – selbst in Krisenzeiten.
Ist bei einem Cyberangriff nur die IT gefragt?
Um auf einen Cyberangriff vorbereitet zu sein, ist es selbstverständlich wichtig, eine gute IT zu haben. Dadurch können Angriffe im besten Fall nicht nur verhindert, sondern auch frühzeitig erkannt werden.
Mindestens ebenso wichtig ist es aber, einen guten Plan für die Krisenkommunikation in der Schublade liegen zu haben. Gelingt es Ihnen nach einem Cyberangriff, schnell in die Kommunikation nach außen gehen zu können, bestimmen Sie das Narrativ, statt es potenziell kritischen Stimmen von außen zu überlassen. Wer hingegen zögert und erst noch Texte formulieren muss, verliert Vertrauen.
In unserer langjährigen Erfahrung als Kommunikationsagentur haben sich dafür besonders „Kommunikationsbausteine“ bewährt. Hier werden Texte für verschiedene Krisen und alle potenziell relevanten Zielgruppen vorformuliert. Diese Bausteine müssen im Falle einer Krise nur noch minimal angepasst und korrekt zusammengesetzt werden. Eine schnelle und souveräne Reaktion ist so gewährleistet!
Was ist eine gute Krisenkommunikation?
Eine gute Krisenkommunikation nach einem Cyberangriff (und nicht nur da) zeichnet sich durch Schnelligkeit, Transparenz, Verantwortungsübernahme und klare Handlungsanweisungen aus.
Bei der Erstellung von Kommunikationsbausteinen sollte daher besonders viel Wert auf die folgenden Punkte gelegt werden:
- Verantwortung zeigen
Kommunizieren Sie direkt zu Beginn der Information über einen Angriff kurz, welche Maßnahmen zum Schutz von Daten und Systemen bestehen. Oft ergibt sich hier die Möglichkeit, das frühzeitige Entdecken des Angriffes als Beleg für eine aufmerksamen IT darzustellen. Das demonstriert einen verantwortungsvollen Umgang mit den Kundendaten. - Transparenz schaffen
Erklären Sie klar, welche Daten durch den Angriff betroffen sind und welche Schritte Betroffene nun unternehmen sollten. Dadurch nehmen Sie den Kunden die Unsicherheit und demonstrieren durch die konkreten Handlungsanweisungen Souveränität. - Handlungsfähigkeit demonstrieren
Machen Sie sichtbar, welche Maßnahmen bereits eingeleitet wurden und wie Ihre weiteren Schritte aussehen. So signalisieren Sie Kontrolle über die Situation. - Dialog ermöglichen
Geben Sie Ihren Kunden die Möglichkeit, sich personalisierte Informationen einzuholen und Antworten auf ihre Fragen zu erhalten. Richten Sie etwa eine temporäre Telefonhotline ein. Auch hier können schon im Vorfeld Zuständigkeiten geklärt und Abläufe für den Krisenfall strukturiert werden.
Kommunikation entscheidet über Vertrauen
Ein Cyberangriff ist nie nur ein technisches Problem, welches gelöst werden muss. Er ist immer auch eine kommunikative Herausforderung.
Nur wer gut vorbereitet ist, kann in der Krise durch Souveränität glänzen und das Vertrauen der Kunden erhalten. Denn nicht der Angriff entscheidet über den Schaden, den er hinterlässt – es ist der Umgang damit.
Sie möchten jetzt Ihre Krisenkommunikation strategisch vorbereiten und für den Fall der Fälle ideal gewappnet sein?
Wir unterstützen Sie gerne dabei! Kontaktieren sie uns: +49 (0)2204 9879930 / kontakt@aopr.de
[1] https://www.verfassungsschutz.de/SharedDocs/kurzmeldungen/DE/2025/2025-09-18-studie-bitkom.html

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